Sonntag, 07 Oktober 2012 20:47

Acer w700 - Das Business-Tablet von Acer

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Tolle Komponenten und ein schönes Äußeres konnen ein gutes Business-Tablet ergeben. Acer scheint hier auf dem richtigen Weg weshalb wir euch das 11,6" Tablet von Acer nicht vorenthalten wollen.

Neben dem neuen W510 hat Acer demnächst das W700 im Programm. Hierbei steht deutlich die Leistung im Vordergrund. Denn an Stelle des Clover Trail wird hier ein Ivy Bridge verbaut. Zur Wahl stehen ein Intel i3 und i5, welche beide mehr als genug Leistung für die meisten Apps zur Verfügung stellen sollten. Auch größere Windows-typische Anwendungen sind kein Problem.

Der 11,6" große IPS Display löst mit 1920x1080 Pixeln auf und erreicht damit gute 189 PPI (Pixel per Inch). Ohne Skalierungseinstellung werden da einige Symbole und Buttons im Desktop von Windows recht klein erscheinen.

Als Grafikchip steht dem Prozessor eine Intel HD4000 zur Seite. Dieser ist, wie bei neueren Intel-Chips gewohnt, in den Prozessor integriert. Dieser Chip sollte genügen um neuere Spiele auf niedriger Detailstufe zu Spielen. Primär zum Spielen ist das Tablet sicher nicht gedacht. Acer zielt viel mehr auf den Business-Markt. Daher ist es interessanter, dass auch CAD-Anwendungen, wie Solidworks oder Catia, mit dem W700 sinnvoll einsetzbar sind (wobei der Komplexität der 3D-Modelle hier sicher Grenzen gesetz sind). Das höhere Gewicht und die größeren Maße im Vergleich zum w510 sprechen sicher ebenfalls dafür. So ist das w700 rund 11,9 mm dick. In Anbetracht der zur Verfügung stehenden Leistung (und damit auch zu verteilenden Abwärme) ist dies jedoch noch sehr gut.

Als Hauptspeicher kommt, wie im Tablet-Segment üblich, eine SSD zum Einsatz. Jedoch nur mit 32 oder 64 GB Kapazität. Schaut man sich den Rest des System an, scheint dies zu wenig.

Die Kameras lösen geringer auf als die des W510 und besitzen keinen Blitz. So sind auf der Rückseite 5MP und auf der, meiner Meinung nach, wichtigeren Frontseite nur 1,3MP verbaut. Für Video-Telefonate und -Konferenzen sollte dies aber ausreichen.

acer-w700-anschlusseAnschlüsse gibt es nicht viele. Einen USB 3.0 und micro-HDMI Anschluss. Der Speicher ist leider nicht per SD oder microSD erweiterbar. 

Die Akku Laufzeit wird mit 8 Stunden angeben. Dies halte ich für deutlich zu optimistisch angegeben und nur unter IDLE erreichbar. Das Stand-by soll 2 Wochen durchhalten. Dies ist im Vergleich zu ARM-Prozessoren nicht wirklich viel, jedoch für den täglichen Gebrauch ausreichend.


Zur Erweiterung des Tablets dient eine Dockingstation. Diese ist wirklich als Dockingstation zu verstehen, denn sie ist relativ groß und unhandlich. Dafür jedoch mit weiteren Ports versehen. Das Tablet wird seitlich einfach hineingeschoben und kann dann noch immer bedient werden. Der Neigungswinkel ist nicht änderbar.

acer-w700-starbuttonDas Gehäuse ist ein schicker Alu-Unibody. Obwohl es sich noch um ein Engineering-sample handeln sollte sah die Verarbeitung sehr ordentlich aus. Einzig der Windows-Button auf der Frontseite passt nicht wirklich in das wertige Bild. Auch der Stromanschluss zwischen Dockingstation und Tablet ist noch mit Vorsicht zu genießen.
acer-w700-anschluesse
Preislich liegt das W700 natürlich über dem W510 abhängig von der Konfiguration mit Prozessor und Speicher sollen sich Preise von 599 bis 799 Euro ergeben.

Wenn ihr euch noch immer nicht sicher seid welches es nun werden soll, schaut bei der großen Vergleichstabelle vorbei, in der die Spezifikationen verglichen und kommentiert sind.

Gelesen 2378 mal Letzte Änderung am Montag, 22 Oktober 2012 07:36

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